Premiere: Abnahme der Kinderflamme

Nach einer intensiven Vorbereitungszeit war es am Samstag, den 19. Juli 2025 endlich soweit. Die Kinderfeuerwehr Ilmmünster absolvierte zum ersten Mal die Kinderleistungsprüfung.

26 Kinder traten zur Abnahme der Kinderflamme in den Stufen 1 bis 3 an.

Bei der Abnahme der Kinderflamme stellen die Kinder ihr erlerntes Feuerwehrwissen in folgenden 5 Aufgabenbereichen unter Beweis: Feuerwehraufgabe, Brandschutzerziehung, Erste Hilfe, Teamaufgabe, mündlicher/schriftlicher Teil.

Dabei steht vor allem eins im Vordergrund: Teamarbeit, Freude am Lernen und das Erlebnis eines gemeinsamen Erfolgs.

Wir bedanken uns auch bei Christian Sirl und Stephanie Möderl, die als Vertretung der Kreisbrandinspektion unseren Tag begleitet haben.

Anfangs waren nicht nur die Kinder, sondern auch die Betreuer etwas nervös. Haben wir genug geübt? Wird alles funktionieren und klappen? Am Ende hat sich die gute Vorbereitung ausgezahlt und alle strahlten bei der Urkunden- und Abzeichenvergabe vor Stolz.

Mit unserem Sommerfest haben wir diesen besonderen Tag bei gemütlicher Atmosphäre ausklingen lassen. Alle konnten sich bei einem leckeren Grill- und Nachspeisenbuffet stärken. Für die Kinder gab es viele verschiedene Spielmöglichkeiten. Ein Highlight war die Hüpfburg des Landesfeuerwehrverbands. Zum Abschluss gab es für den ein oder anderen noch ein Stockbrot am Lagerfeuer.

Die Feuerwehr Ilmmünster ist sehr stolz auf ihren Nachwuchs und gratuliert herzlich zu dieser grandiosen Leistung!

Vereinsausflug 2025

Am 17. Mai veranstaltete der Feuerwehrverein wieder einen gemeinsamen Ausflug. Alle aktiven, passiven und fördernden Mitglieder waren zusammen mit ihren Angehörigen eingeladen. Gegen 07:00 Uhr trafen wir uns am Gerätehaus, um uns mit dem Bus auf den Weg nach Kochel am See zu machen. Die erste Station unseres Tages war das Walchenseekraftwerk. Dort bekamen wir eine Führung durch das Kraftwerk im laufenden Betrieb und konnten uns so ein Bild der Geschichte und Bedeutung des Kraftwerks machen.

Anschließend fuhren wir weiter zum Herzogstand. Hier stand reichlich Zeit zur freien Verfügung: Man konnte beispielsweise das Gipfelkreuz mit Aussichtsplattform erklimmen oder es sich im Berggasthaus gutgehen lassen. Nachdem sich alle wieder an der Talstation eingefunden hatten, ging es weiter zum Kloster Reutberg. Im Klosterbräustüberl konnte sich jeder noch einmal für die Heimfahrt stärken. Im Anschluss an den Vereinsausflug ließen wir den Abend im Feuerwehrstüberl ausklingen.

Jahreshauptversammlung 2025

Zur jährlichen Jahreshauptversammlung trafen sich am Sonntag, den 19.01.2025, die Vereinsmitglieder der Feuerwehr Ilmmünster. Die Tagesordnung umfasste neben den Berichten des 1. Vorstandes, 1. Kommandanten, Jugendwartes sowie dem Kassenbericht, auch dieses Jahr erstmalig der Bericht des Leiters der Kinderfeuerwehr.

 Insgesamt 42 Vereinsmitglieder, durfte der 1. Vorstand Stefan Arndt begrüßen. Weiterhin konnten wir Kreisbrandmeister Mathias Spira und Bürgermeister Georg Ott als Ehrengäste bei uns im Gerätehaus willkommen heißen.

Es folgten die Grußworte von 1. Bürgermeister Georg Ott sowie vom Vertreter der Kreisbrandinspektion KBM Mathias Spira, welche die ausgezeichnete Zusammenarbeit hervorhoben.

Vorstand, Kommandant und Jugendwart blickten in ihren Berichten auf das zurückliegende Jahr 2024 und veranschaulichten die durchgeführten Aktivitäten in ihren Präsentationen. Präsent dieses Jahr war das Hochwasserereignis, dass den Landkreis im ersten Juniwochenende 2024 heimsuchte.

Eingangs seines Berichtes bedankte sich Kommandant Rudolf Prieschl bei allen Amtsträgern für die stets gute Zusammenarbeit und das Engagement. In seinem Vortrag berichtete der Kommandant von den insgesamt 34 Einsätzen, die im vergangenen Jahr zu bewältigen waren. Weiterhin wurde die Feuerwehr Ilmmünster zu etlichen kleineren, aber auch größeren Einsätzen alarmiert. Ferner berichtete Kommandant Prieschl über geleistete Übungen sowie Lehrgänge, welche auf Kreisebene oder an den staatlichen Feuerwehrschulen besucht wurden. Abschließend zu seinem Bericht bedankte sich Kommandant Prieschl bei allen aktiven Feuerwehrdienstleistenden und deren Angehörigen für ihr außerordentliches Engagement und ihre Einsatzbereitschaft.

Neben dem üblichen Einsatzgeschehen war 2024 sehr geprägt von dem Hochwasser im Landkreis. 50 Einsatzstellen gab es hier für die Floriansjünger aus Ilmmünster abzuarbeiten. Insgesamt 6 Tage war die Wehr im Einsatz. Zwei Tage durchgehend in der eigenen Gemeinde und weitere vier Tage an den Hotspots im nördlichen Landkreis. Neben dem Bericht des 1. Kommandanten berichtete der 2. Kommandant Schlammer Marcus in einem extra Bericht über die Hochwasserkatastrophe. Er dankte allen Beteiligten und berichtete, dass seitens der Gemeinde eine Sonderbeschaffung Hochwasser über 30.000 Euro beschafft wurde, um bei dem nächsten Ereignis noch besser gerüstet zu sein.

Jugendwart Lukas Schwaibl berichtete von der Jugendarbeit im Jahr 2024. Mit derzeit elf Jugendlichen, drei Mädchen und acht Jungen, ist die Jugendfeuerwehr in Ilmmünster für die kommenden Jahre gut aufgestellt. Neben den regulären Monatsübungen wurde auch wieder der jährliche Wissenstest durchgeführt. Weiterhin stand eine 24-Stunden-Gemeinschaftsübung mit der Jugendgruppe aus Hettenshausen auf dem Programm.

Kassier Johannes Prieschl gab Informationen über die finanzielle Entwicklung des Vereins. Nach dem Bericht der Kassenprüfer wurde der Vereinsausschuss einstimmig entlastet. 

Der 2. Vorsitzende und Leiter der Kinderfeuerwehr Thomas Schlammer informierte die Vereinsmitglieder über Umfang und Ablauf der Kinderfeuerwehr. Die Kinderfeuerwehr besteht jetzt seit einem Jahr und ist mit 32 Kindern bestens in der Gemeinde angenommen worden.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurde neben der Verleihung der Fluthelferabzeichen 2024, unser langjähriges Mitglied Alois Hell durch die beiden Kommandanten noch offiziell aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Für seine jahrelange unermüdliche Arbeit als Gerätewart und Maschinist, wurde er auf Antrag des Vorstandes zum Ehrenmitglied der Feuerwehr Ilmmünster ernannt.

Gemeinschaftsübung 2024

Am 26. Oktober veranstalteten wir gemeinsam mit der Feuerwehr Reichertshausen und dem BRK eine anspruchsvolle und aufwändig vorbereitete Übung. Szenario war ein Verkehrsunfall mit einem Radfahrer und drei PKWs, sowie durch das Unfallgeschehen hervorgerufen, mehreren verletzten Personen.
In Übungen wie diesen werden sowohl die individuellen Fähigkeiten der Mannschaft in einem realitätsnahen Umfeld als auch die der Führungskräfte hinsichtlich der Zusammenarbeit, sowohl mit den Nachbarwehren als auch mit dem Rettungsdienst, geschult und im Anschluss besprochen und bewertet.
Wir bedanken uns bei der Feuerwehr Reichertshausen und dem BRK für die rege Teilnahme und gute Zusammenarbeit.

Hochwasser 2024

Am Morgen des 01.06.2024 wurden wir aufgrund von Starkregen und den sehr regenreichen Tagen zuvor in die Weiherstraße zu einem Keller unter Wasser gerufen. Durch schnelles Eingreifen konnten wir den Wasserzufluss in zwei Gebäude weitestgehend stoppen, so dass die Einsatzstellen gegen Mittag den Eigentümern übergeben werden konnten.

Nach diesem Einsatz war schnell klar, dass der Regen nicht nachließ und die Pegelstände landkreisweit stetig anstiegen, was eine bevorstehende Hochwasserlage in Ilmmünster signalisierte. Daraufhin wurden am Bauhof mit Unterstützung der Feuerwehr Hettenshausen und Entrischenbrunn Sandsäcke für den Hochwasserschutz vorbereitet, welche anschließend in Ilmmünster und Hettenshausen zur Gebäudeabsicherung eingesetzt wurden.

Zeitgleich zu den eingeleiteten Sicherungsmaßnahmen in der Dorfmitte wurde im Gerätehaus eine Einsatzzentrale eingerichtet. Von Samstagnachmittag bis Sonntagmittag musste die Freisinger Straße aufgrund von Überschwemmungen gesperrt werden. Um die Absicherung des gesamten Dorfgebiets aufrechtzuerhalten, wurde auf beiden Seiten der Überflutung jeweils ein Löschfahrzeug mit Besatzung postiert.

Der Höchststand wurde sonntags gegen 2:00 Uhr nachts erreicht. Nachdem am Sonntagmittag der Wasserstand zurückging, konnte mit dem Auspumpen der Keller begonnen werden. Diese Arbeiten haben die Feuerwehr Hettenshausen und das THW unterstützt. Diese Arbeiten wurden bis Sonntagabend, des 02. Juni abgeschlossen.

In den darauffolgenden Tagen war ein Löschfahrzeug samt Besatzung bei mehren Einsatzstellen in Manching und Baar-Ebenhausen im Einsatz, um die örtlichen Feuerwehren zu unterstützen. Dort unter wurden unter anderem mehrere teils ölbelastete Keller und Tiefgaragen ausgepumpt.

Insgesamt waren an den fünf Tagen 35 aktive Feuerwehrleute im Schichtbetrieb 1107 Stunden an 50 Einsatzstellen im Einsatz.